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L'intervista!!!
Adesso ci addentriamo nel settore tecnico e poniamo una serie
di domande a Michael Kurz,il geniale ideatore di software
come il ProV (ora diventato Pro53), il B4, l'FM7 e il Generator
(ora Reaktor):

01) Wann hat sich Native-Instruments gegründet ?
Der Musiker und Entwickler Stephan Schmitt hat NATIVE INSTRUMENTS
1996 gegründet. Er hatte jedoch schon 1994 angefangen
zusammen mit Volker Hinz seine Vision eines software-basierten
Klangerzeugers zu realisieren.
Auf der Musikmesse 1996 in Frankfurt hat NI mit GENERATOR
den ersten modularen und polyphonen Software-Synthesizer,
der auf einem handelsüblichen PC betrieben werden konnte,
vorgestellt.
02) Native-Instruments hat Instrumente aus den 70iger
Jahren wiederbelebt wie z.Bsp. die Hammond-Orgel, den Pro
V und die Yamaha DX7. Weshalb wurde nicht auch versucht, den
Sound von Minimoog und Fender-Piano wiederherzustellen ?
Jede originalgetreue Emulationen erfordert viel Zeit für
Forschung und Entwicklung. Deswegen mussten wir uns erst mal
beschränken, und haben uns deshalb Instrumente vorgenommen,
an denen sich noch kein anderer versucht hat.
03) Ich kenne viele Profimusiker, die sich eine Keyboard-Hardware
wünschen würden, mit der die Programme von Native-Instruments
direkt nutzbar sind. Besteht die Möglichkeit, diesen
Wunsch eines Tages zu erfüllen!?
Wahrscheinlich schneller als man denkt. Z.B. wurde gerade
auf der AES Show eine Hardware namens Plugzilla vorgestellt,
die VST Plugins laden kann. Und von dieser Art werden bestimmt
auch noch andere kommen.
04) Besteht die Möglichkeit, den B4 weiterzuentwickeln
wie z.Bsp. das Hinzufügen von Modulen, um den Ton von
L100 oder A100 zu simulieren ?
Wir planen bereits eine Weiterentwicklung der B4 mit neuen
klanglichen Möglichkeiten.
05) Welche Projekte gibt es für die Zukunft ?
Viele. Aber leider kann ich noch nichts verraten.
06) Gibt es demnächst neue Software ? Oder verfolgt
Ihr weiterhin die Politik, schon interessante Software, die
von kleineren Firmen produziert wurde, aufzunehmen in Eure
Produktpalette wie z.Bsp. mit ABSynth, mit Loopazoid oder
mit SyncC ?
Nach wie vor arbeiten wir im Haus fleissig an neuer Software.
Ausserdem sind wir auch immer offen für die Zusammenarbeit
mit talentierten Entwicklern, die kreative Ideen haben. Wir
haben übrigens noch nie eine unabhängig entwickelte
Software einfach in unser Programm aufgenommen. Bei ABSYNTH
haben wir vonunserer Seite noch viel beigesteuert, bevor es
ein NI Produkt wurde.
07) Wie funktioniert die Produktion der Software, welche
Spezialisten (Mathematiker, Soundtechniker etc.) arbeiten
zusammen ?
Es gibt meistens eine zentrale Person, die die eine Vision
hat und das Produktkonzept entwickelt, und einen Hauptentwickler,
der die Umsetzung überschaut. Manchmal ist das auch der
selbe Mann, wie ich im Fall von B4, FM7 und PRO-53. Unterstützt
werden sie dann von anderen Entwicklern, die für solche
Sachen wie Interfacing/Automation, GUI-Implementierung, Grafik-Routinen
und Grafik-Design zuständig sind.
Die Spezialisten lassen sich gruppieren in: Informatiker (allgemeine
Programmierung), Ingenieure (DSP Programmierung), Produkt-Manager
(Konzeption), Grafiker (Ästhetik).
08) Denkt Ihr, dass die Software von Native-Instruments
besser funktioniert mit PC oder Macintosh ?
Grundsätzlich funktioniert unsere Software gleich gut
auf beiden Plattformen. Allerdings hängt die Leistung
unserer Software im wesentlichen von der verfügbaren
Rechenpower des Prozessors ab, und da bekommt man auf dem
PC zur Zeit mehr geboten. Welches Windows-Betriebssystem würdet
Ihr empfehlen um die Software Optimal zu nutzen ? Persönlich
bin ich sehr zufrieden, seit ich auf Windows XP umgestiegen
bin. Nicht nur, aber auch, im Zusammenhang mit unserer Software.
Auch sonst habe ich kaum schlechtes über XP gehört,
was bei Windows nicht selbstverständlich ist.
09) Wie ist die Idee entstanden, eine Software wie Reaktor
zu entwickeln? Wieviel Zeit hat es gebraucht, alle Module
zu programmieren ?
Der Vorgänger von REAKTOR namens GENERATOR war die Idee
von unserem Gründer Stephan Schmitt, und damit begann
Native Instruments. Er war unzufrieden mit den Beschränkungen
der verfügbaren Synthesizer und wollte daher seinen eigenen,
offenen, frei konfigurierbaren Synthesizer bauen. Zu der Zeit,
Mitte der 90er Jahre, zeichnete sich (mit dem ersten Pentium)
ab, dass Echtzeitklangerzeugung auf kostengünstigen Standard-PCs
möglich ist. Und mit der fortschreitenden Entwicklung
der Prozessoren war klar, dass bald genügend Rechenleistung
für anspruchsvolle Algorithmen für jedermann verfügbar
ist. Also machte er sich an die Arbeit, seine Ideale in ein
praxistaugliches Produkt umzusetzen.
Der erste Satz an Modulen hat vielleicht ein Jahr Arbeit
vor dem Release der 1.0-Version 1997 gebraucht. Seitdem wurde
kontinuierlich in die Erweiterung der Modul-Bibliothek und
die Verbesserung der vorhandenen Module investiert.
10) Wieviel Mitarbeiter gibt es bei Native-Instruments
und arbeitet Ihr als Firma nur in Berlin oder auch an andren
Standorten ?
Im NI-Headquarter in Berlin arbeiten 60 Mitarbeiter, eine
weitere Niederlassung gibt es in Los Angeles in den USA mit
6 Mitarbeitern.
11) Findet Ihr den europäischen oder den amerikanischen
Markt interessanter und welche Unterschiede gibt es zwischen
europäischen und amerikanischen Usern ?
Für uns ist jeder Markt interessant. Der amerikanische
Markt ist natürlich sehr groß und gleichzeitig
übersichtlich. In Europa hat jedes Land eine eigene Musikkultur.
Wir sehen jedoch keine nennenswerten Unterschiede zwischen
den Usern. Im Gegenteil ist es eher so, das unsere Produkte,
Musiker und Instrumenten-Entwickler auf der ganzen Welt verbinden.
Ein tolles Beispiel dafür ist REAKTOR und die User Library,
und die Art und Weise wie ein Netzwerk von Usern über
ein Produkt kommunizieren, dabei Kontakte knüpfen und
Musik und Ideen austauschen. Und alles ohne dass dabei Nationalität
und Herkunft ein Rolle spielen.
Questo articolo sarà seguito da una recensione del
Pro53 e da una rewiew del CD di campioni Synthetic Drums
Attilio De Simone
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